A23 Süosttanggente, GE Praterbrücke Wien

A23 Süosttanggente, GE Praterbrücke

ASFINAG Baumanagement GmbH
Wien, Österreich

Das Projekt Praterbrücke besteht aus einem Brückenzug. Welcher sich aus 4 hintereinander folgenden Brückentragwerken, sowie den Zulaufbereichen auf den jeweiligen Uferseiten zusammensetzt.

Er befindet sich auf der A23 Südosttangente im Stadtgebiet von Wien und überspannt die Donau, sowie die Entlastungsrinne.

Die vier Brückenobjekte gliedern sich wie folgt:

  • Kaibrücke, Objekt B0214 01, als zweifeldrigem Spannbetonhohlkasten mit Stützweiten von 2x 40m.
    Gesamtstützweite von 80m.
  • Strombrücke, Objekt B0214 02, als Stahltragwerk mit orthotroper Fahrbahnplatte, Dreifeldtragwerk und einer maximalen Stützweite von 210m.
    Gesamtstützweite von 413m
  • Flutbrücken 1 und 2, Objekt B0214 03 und 04, als Spannbetonplattenbalken. Durchlaufträger über mehrere Felder mit bis zu 52m Stützweite.
    Gesamtstützweite von 308m bzw. 200m.

Dieser Abschnitt der A23 ist der starkbefahrenste Autobahnabschnitt Österreichs mit bis zu 200.000 Fahrzeugen täglich.

Baumaßnahme
Im Rahmen der GE werden baulicherseits die Betonbrücken saniert, die Stahlkonstruktion der Strombrücke ertüchtigt und ergänzt.
Außerdem Fahrbahnbeläge inklusive des Abdichtsystems, die Randbalken und die Rückhaltesysteme erneuert, bzw. instand gesetzt.

 

Bei den Betonbrücken sind (neben der Fahrbahnkonstruktion) insbesondere die inneren Kragplatten, mit Hohlstellen und Bewehrungskorrosion, die Lager und Fahrbahnübergänge zu sanieren bzw. zu tauschen.

Bei der Strombrücke wird das Brückentragwerk unter anderem mittels Schließblechen im Mittelstreifenbereich, zusätzlichen Längsrippen bzw. Lamellen, Sanierung der Schweißnähte, dem Einbau von Querverbänden, Sanierung Obergurtlamellen und einer Sanierung der Stahloberflächen erneuert bzw. verstärkt.

Des Weiters werden von den elektromaschinellen Anlagen die Straßenbeleuchtung erneuert, diverse Anlagen wie Video und SWS errichtet, eine Abänderung und Anpassung der WWW und VBA vorgenommen, sowie ein Umbau der Verteileranlagen umgesetzt.

Sämtliche Maßnahmen haben unter Aufrechterhaltung des Verkehrs und unter Bedachtnahme der Schweißtechnischen Randbedingungen stattzufinden. Dies bedingt eine Vielzahl an unterschiedlichen Verkehrsphasen und Nachtarbeitseinsätzen zur Erreichung des Leistungsziels.

Fakten zu dem Projekt

Gesamtlänge Baulos           2km
                                            km 11,0 - km 11,8 sowie km 12,15  - km 13,4

Strombrücke                        Länge: 413,2m
                                            STW maximal: 210m

Kaibrücke                            Länge: 80,0m

                                            STW maximal: 40,0m

Flutbrücke 1                        Länge: 308,7m
                                            STW maximal: 52,2km

Fertigstellung                      2017

 

Dienstleistungen:

Örtliche Bauaufsicht und E&M

Andreas Wutschl
BU Manager Projekt Management Österreich

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