Tampere_Case

Analyse des Regenwasserkanalnetzes in Tampere City

Im Jahr 2014 wurde eine Betriebsstudie über das Regenwassersystem des Stadtzentrums von Tampere durchgeführt. Der Auftrag umfasste Kalibrierungsmessungen, die Erstellung von Hochwasserrisikokarten, die Definition von Hochwasserrouten, die Abschätzung der Auswirkungen von Änderungen in der Landnutzung auf die Regenwasserströme und spezifizierte die Massnahmen, die zur Verhinderung von Hochwasserrisiken durch Rückhaltung von Regenwasser oder alternativ durch Erhöhung der Kapazität des Netzes erforderlich sind. Es wurden Messungen und Flächenreservierungen für Rückhaltestrukturen vorgestellt. Das betrachtete Gebiet ist sehr dicht bebaut. Zusätzlich berücksichtigte die Studie Gebiete mit Mischwasserkanalisation. Die Grösse des Planungsgebiets betrug etwa 464 Hektar, und enthielt etwa 46 km modelliertes Netz.

Das Modell wurde später bei Modellierungsaufgaben weiter verwendet. In den Jahren 2017-2018 wurde eine Modellierung einer Aktualisierung des Regenwassernetzmodells im Stadtzentrum, Rongankatu-Strasse, durchgeführt. Das Regenwassernetzmodell des Stadtzentrums wurde hinsichtlich der neuen Hochwasserleitung und des Regenwasserbehälters aktualisiert und es wurden die erforderlichen Rückhaltevolumina bestimmt, um die Überflutung der Straße Rongankatu bei verschiedenen Starkregensituationen zu verhindern.

In den Jahren 2018-2019 wurde eine Regenwasserstudie des Amuri-Distrikts zur Unterstützung der Flächennutzungsplanung durchgeführt. Das Projekt lieferte erste Daten und einen Rahmen für die weitere Entwicklung des Gebietes aus der Sicht der Regenwasserbewirtschaftung. Die Regenwasserbewirtschaftung im Amuri-Distrikt wurde als Ganzes untersucht und die Hauptziele für die Regenwasserbewirtschaftung wurden mit Hilfe von Modellen spezifiziert. Darüber hinaus wurde eine vorläufige Dimensionierung der Rückhaltestruktur vorbereitet.

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