CH_BU Buildings_Tanzhaus_EXCLUSIVE

Ersatzneubau für das Tanzhaus

Nach fast vollständigem Brand entstand ein Ersatzneubau für das Tanzhaus

Die Halle in Zürich-Wipkingen wurde durch einen Brand fast vollständig zerstört. Das neue Gebäude fügt sich in die von historischen Bauten geprägte Umgebung ideal ein mit einer aussergewöhnlichen Fassadenstruktur.

Im Neubau entstanden möglichst flexibel nutzbare Räume für das Tanzhaus Zürich und die Schweizer Textilfachschule STF. Das Gebäude wurde in Massivbau erstellt und die Fundation erfolgte mittels einer flachfundierten, im Schotter gelagerten Bodenplatte.

Das begehbare, öffentlich zugängliche Dach des zweigeschossigen Bauwerks weist im östlichen Bereich Spannweiten von bis zu 15 m auf und wurde als vorgespannte Rippendecke ausgebildet. Im westlichen Bereich weist die Decke über dem 1. OG (Dachgeschoss) eine maximale Spannweite von 7.5 m auf.

Im Neubau entstanden möglichst flexibel nutzbare Räume für das Tanzhaus Zürich und die Schweizer Textilfachschule STF. Das Gebäude wurde in Massivbau erstellt und die Fundation erfolgte mittels einer flachfundierten, im Schotter gelagerten Bodenplatte.

Das begehbare, öffentlich zugängliche Dach des zweigeschossigen Bauwerks weist im östlichen Bereich Spannweiten von bis zu 15 m auf und wurde als vorgespannte Rippendecke ausgebildet. Im westlichen Bereich weist die Decke über dem 1. OG (Dachgeschoss) eine maximale Spannweite von 7.5 m auf.

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Bildquelle: Copyright giulia&wal photo
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Bildquelle: Copyright giulia&wal photo

Der Neubau kommt teilweise unter die bestehende Sohle zu liegen. Dies bedingt eine Unterfangung und einen Teilabbruch der Stützmauer. Mit der Verwendung von Liaporbeton wurde auf umweltfreundliche Art die aussergewöhnliche Fassadenstruktur bauphysikalisch optimal erstellt. Baugrubensicherungen konnten mit Nagelwänden und stützenden Stahlträgern gelöst werden. Die relativ grosse Spannweite des Haupttanzsaals wurde mit einer vorgespannten Rippendecke überwunden. Neben dem Dämmbeton wurde Recycling Beton verwendet. Auch weitere konstruktive Details, wie beispielsweise nichtrostende Armierung in der Fassadenstruktur, waren Teil der Umsetzung dieses Projekts.

Alle Innen- wie auch Aussenwände wurden in Sichtbeton ausgeführt (Schalungstyp 4 sowie Sichtbetonklasse SBK 3 gemäss Merkblatt für Sichtbetonbauten von cemsuisse).

Fakten zum Projekt

Kunde: Amt für Hochbauten Stadt Zürich

Dienstleistungen: Projektierung, Ausschreibung, Realisierung, Tragwerksplanung

Bearbeitungszeitraum: 2015 - 2019

Jürg Scheurer
Leiter Abteilung Gebäude Zürich

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