Hochspannungsleitung im Sonnenuntergang

Marius Matern und Shkelqim Kuci, Ingenieure für Übertragung und Verteilung

Zwei Nachwuchstalente über das Future Energy Programme bei AFRY

Marius und Shkelqim arbeiten seit 2024 bei AFRY und sind die ersten deutschen Teilnehmer des internationalen Trainee-Programms von AFRY.

Zwei junge Ingenieure, ein gemeinsamer Startpunkt: Im September 2024 haben Marius Matern und Shkelqim Kuci ihre Arbeit bei AFRY in Hamburg aufgenommen – und parallel am Future Energy Programme teilgenommen, dem internationalen Traineeangebot von AFRY für Nachwuchstalente im Energiebereich.

Ausbildung und Einstieg bei AFRY

Marius Matern
Marius Matern

Marius Matern hat seinen Wirtschaftsingenieurwesen-Elektrotechnik Master mit Schwerpunkt Energietechnik an der TU Braunschweig absolviert. Bereits während des Studiums sammelte er Praxiserfahrung bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Nach einem kurzen Umweg als Business Manager fand er im September 2024 seinen Weg zu AFRY. Heute arbeitet er als Projektingenieur im Bereich „Transmission & Distribution“ mit Fokus auf statische und dynamische Netzberechnung.

„Ich wandle Single-line-Diagramme in Modelle um und ermittle daraus beispielsweise die Kurzschlussströme und Lastflüsse. Auf dieser Basis können wir dann unter anderem die Dimensionierung der Kabelanlagen oder Sammelschienen für unsere Kunden ermitteln“, erklärt Marius.

Für ihn war bei der Bewerbung nicht nur der Aufgabenbereich entscheidend, sondern auch das Bauchgefühl: „AFRY hat auf mich einen offeneren, freundlicheren Eindruck gemacht als andere Unternehmen – irgendwie menschlicher.“

Shkelqim Kuci, Elektrotechnik-Masterabsolvent (Vertiefung Energietechnik) der Uni Hannover, hat schon während seines Studiums erste Erfahrung im Bereich elektrische Netze gesammelt und dabei Software für sein Institut entwickelt. Ebenfalls im September 2024 führte ihn sein Weg dann zu AFRY.

Hier arbeitet er im Bereich Grid Connection, prüft technische Dokumentationen, analysiert Speicher- und Solarparkprojekte und führt Technical Due Diligence durch. „Ich untersuche, ob geplante Technologien zu geltenden Standards passen – und ob sie wirtschaftlich und technisch tragfähig sind“, erklärt Shkelqim.

Shkelqim schätzt bei AFRY vor allem die vielfältigen Projekte, die ihm zahlreiche Orientierungsmöglichkeiten bieten: „Direkt nach dem Studium war ich mir noch nicht sicher, wo genau ich hinwill. AFRY gibt mir Raum, mich auszuprobieren und zu entwickeln – das ist ideal für mich.“

Shkelqim Kuci
Shkelqim Kuci

Projekte mit Impact

Beide arbeiten projektbasiert – mal im Büro, mal im Homeoffice. Marius erstellt Netzmodelle und schreibt technische Studien. Diese nutzen AFRY-Kunden dann, um die Dimensionen der einzelnen Anlagen zu planen. „Wenn alles zusammenpasst und das Modell läuft, ist das ein richtig gutes Gefühl“, lacht er.

Shkelqim ist vor allem im Bereich erneuerbare Energien tätig. Damit leistet seine Arbeit einen direkten Beitrag zur Energiewende. Fast alle Projekte, an denen er beteiligt ist, integrieren neue Batteriespeicher oder Solaranlagen ins Stromnetz. „Viele Menschen haben die Vorstellung, dass Solar- oder Windanlagen einfach eingebaut werden können und schon fließt Strom. So einfach funktioniert das leider nicht – an Lösungen dafür arbeiten wir jeden Tag“, erklärt er.

Die Teilnahme am Future Energy Programme

Bereits kurz nach ihrem Einstieg bei AFRY wurden Marius und Shkelqim als erste deutsche Teilnehmende in das Future Energy Programme (FEP) aufgenommen.

Das FEP richtet sich an Berufseinsteiger:innen im Bereich „Energy“. Es verbindet technische Ausbildungselemente mit gezieltem Soft-Skill-Training. Ziel des Trainee-Programms ist es, junge Talente international zu vernetzen, damit sie voneinander lernen und sich im Unternehmen nachhaltig positionieren können.

Von September 2024 bis Mai 2025 standen Themen wie Sales, Teamführung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie AFRY-spezifische Arbeitsweisen im Fokus.

„Besonders wertvoll war der persönliche Austausch mit Kolleg:innen aus ganz Europa – bei Online-Modulen genauso wie bei den Treffen in Schweden“, erzählt Marius.

Den Höhepunkt bildete das Abschlusstreffen in Malmö, bei dem die Teilnehmenden ihre Projektarbeiten präsentierten und ein offizielles Zertifikat erhielten.

Marius und Shkelqim mit Zertifikat