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AFRY mit der Generalplanung für die Ladeinfrastruktur von Elektrobussen beauftragt

18/08/2020

AFRY mit der Generalplanung für die Ladeinfrastruktur von Elektrobussen beauftragt

Die Stadt der Zukunft setzt auf eMobilität. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) bereiten ihre Infrastruktur für den Einsatz von batterieelektrischen Bussen vor und beauftragen AFRY dafür mit dem Generalplanermandat.

Die Städte der Zukunft werden auf der Grundlage menschlicher Bedürfnisse optimiert, ohne jedoch die natürlichen Ressourcen zu gefährden. Sie halten das Gleichgewicht zwischen Tradition und Technologie und sind sowohl agil als auch durchdacht. Die eMobilität bildet einen wichtigen Teil der nachhaltigen Städteplanung. Elektrobusse mit Batteriespeichern werden in naher Zukunft in vielen Städten weltweit einen zentralen Bestandteil des öffentlichen Verkehrs darstellen und sind ein bedeutender Schritt auf dem Weg zum emissionsfreien Verkehr.

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) sehen in ihrer Strategie «eBus VBZ 2030» vor, im Bereich der Midi-, Standard-, und Gelenkbusse in den nächsten Jahren batterieelektrische Typen zu beschaffen, die in der Busgarage Hardau hauptsächlich während den Nachtbetriebspausen aufgeladen werden. Die Busgarage Hardau muss dafür als Ladestandort ertüchtigt werden.

CH_Elektrobusse_Ladeinfrastruktur

Zur Erstellung der technischen Infrastruktur wird AFRY als Generalplaner in den Bereichen Elektroplanung, Architektur, Bauingenieurwesen, Brandschutz, Heizung, Lüftung, Klima (HLK) und Vermessung Dienstleistungen erbringen. Aufgrund des elektrischen Leistungsbedarfs wird in Zusammenarbeit mit ewz eine neue Trafostation im Untergeschoss der Busgarage realisiert. Um hierfür genügend Platz zu schaffen, werden drei nicht mehr benötigte Tanks mit einem Fassungsvermögen von je rund 160'000 Litern rückgebaut. Die Energieversorgung der Ladestationen erfolgt über Stromschienen, deren Verlauf in die bestehende Gebäudestruktur mit engen Platzverhältnissen eingepasst werden muss. Die Busgarage Hardau wurde 1970 errichtet. Seither wurde sie den gesetzlichen und nutzerspezifischen Bedürfnissen ständig angepasst. Eine präzise und kostengünstige Erfassung der Installationen wurde bereits mittels Laserscanner durchgeführt. Aus der daraus generierten Punktewolke werden die vorhandenen Installationen nachmodelliert.

 

Mohamed Saleh, Leiter der Abteilung Elektromechanik und Mobilität, über den Auftrag:

«Das komplexe Projekt trägt zu einer umweltfreundlichen Mobilität in Zürich bei. Wir freuen uns jetzt schon auf den Testbetrieb der Ladesäulen ab Oktober 2021 und darauf, in der Zusammenarbeit mit dem Kunden ein Stück Nachhaltigkeit zu entwickeln.»

Die Städte der Zukunft planen menschenzentriert, funktional und ästhetisch. AFRY freut sich, mit ihrer Erfahrung die Verkehrsbetriebe Zürich darin zu unterstützen.

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit

Nicola Norghauer

Über AFRY

AFRY ist ein international tätiges Unternehmen in den Bereichen Engineering, Design und Beratung. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Fortschritte in der Nachhaltigkeit und der Digitalisierung zu erzielen.

Wir sind 17‘000 engagierte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Infrastruktur, Industrie und Energie, die weltweit daran arbeiten, nachhaltige Lösungen für zukünftige Generationen zu schaffen.

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